Die Planung für einen Gemüsegarten anlegen zu wollen sollte man sich in Ruhe überlegen und genügend Zeit nehmen – denn nur einmal legt man den Garten an und in diesem Teil sollte man sich doch auch besonders wohlfühlen und nicht nur Gemüse ernten wollen.

Genaue Angaben über die perfekte Größe eines Nutzgarten gibt es nicht – ist sicherlich aber abhängig von der Gesamtfläche des Gartens. Einen Gemüsegarten anlegen heißt auch eine Art der Verantwortung zu übernehmen für das frische Gemüse das täglich geerntet werden möchte – daher sollte man auch die eigene verfügbare Freizeit beachten damit der Gemüsegarten bewältig werden kann.

Damit sich eine vierköpfige Familie mit Gemüse vollständig selbst versorgen kann rechnet man ungefähr eine Gemüseanbaufläche von 160 m² - hinzu kommt noch die Fläche für Wege. Idealerweise werden die Beete in sonniger Lage angelegt – das Gemüse gedeiht dann besonders gut. Jedoch muss gleich zu Beginn der Planung auch die Wasserversorgung mit eingeplant werden – aufgefangenes Regenwasser ist nicht nur eine kostenlose Bewässerung sondern auch die Beste für die Pflanzen.

Die Anbaufläche fürs Gemüse wird in einzelne Beete eingeteilt – nicht breiter wie 1,20m damit die Pflanzen gut von zwei Seiten aus gepflegt und geerntet werden können. Eine Umgrenzung aus Steinen ist normal nicht notwendig jedoch bei den Zwischenwege angebracht damit man auch bei Regen trockenen Fußes ankommt. Eine intensive Bodenbearbeitung mit organischem Dünger ist unerlässlich um die Erde ausreichend mit Nährstoffen zu versorgen und das Gemüse sich ausgezeichnet entwickeln kann. Der Gärtner mit dem gewissen Händchen wird im Überfluss Gemüse ernten können.

Fazit: Den eigenen Gemüsegarten anlegen in Eigenregie kostet zwar viel Schweiß bereitet jedoch auch viel Freude und Kreativität.

(TB)

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