Pampasgras ist ein, je nach Sorte, 180 bis 250 cm hohes Ziergras. Es dient als schöner Blickfang auf der Terrasse, im Garten oder am Teich. Im September und Oktober steht das Pampasgras in aller Regel in voller Blüte.
In dieser Zeit kommen die großen, silbrig weißen Schweife ideal zur Geltung. Die Blätter hingegen sind schmal, graugrün und überhängend. Sie sind unglaublich scharf gezähnt, was im Umgang, insbesondere wenn das Pampasgras zurückgeschnitten wird, etwas Vorsicht erfordert.
Um einen optimalen Wuchs zu gewährleisten, benötigt das Pampasgras einen nährstoffreichen und vor allem durchlässigen Boden. Neben ausreichender Bewässerung, Düngung und dem Zusammenbinden der Blätter im Winter, welches den Ablauf von Regenwasser gewährleisten sowie vor Frost schützen soll, ist es ebenso wichtig, das Pampasgras zurückzuschneiden.
Ein Rückschnitt sollte im Frühjahr erfolgen. Auch sollte man dabei nicht zu zimperlich vorgehen. Es empfiehlt sich, das Pampasgras auf ca. 20 cm zurückzuschneiden. Sobald im Frühjahr die ersten neuen Triebe sprießen, kann das vergilbte Gras abgeschnitten werden. Die jungen Triebe dürfen dabei jedoch keinesfalls beschädigt werden. Aufgrund der extrem scharfen Sägezähne sollte man beim Zurückschneiden von Pampasgras unbedingt robuste Handschuhe tragen. In der Regel reicht sogar ein gelegentliches Streifen für tiefe blutende Schnittwunden aus. Wichtig ist, dass das Gras nicht im Herbst zurückgeschnitten werden darf. Schneidet man das Pampasgras entgegen der Regel bereits im Herbst zurück, läuft Regenwasser in das Innere der abgeschnittenen Halme und schädigt den Stock.
(TB)